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Über die Künstlerin

Haben Sie sich schon mal einfach so auf einen Weg gelegt und die Welt von dort aus eine Minute lang betrachtet? Nein, nicht von einem Handtuch am Strand aus am Meer und auch nicht mit Freunden auf der Wiese im Park. Das meine ich nicht. Ich meine, einfach so, mitten auf einem Platz, wo viele Leute laufen. Ich hatte das mal in einem provozierenden Buch gelesen, dass man dies mal ausprobieren sollte.

Bei mir war es ein belebter Wanderweg im Harz. Es war ein verblüffendes Gefühl und anders als erwartet, denn niemand hat sich auf mich gestürzt, um mich wiederzubeleben. Ich lag einfach da, die vorbeigehenden Wanderer haben sich gefreut und ich mich auch, weil ich es mich getraut hatte. Der Himmel war über mir und die Bäume winkten. Seitdem ging mir der Himmel nicht mehr aus dem Kopf und ich fing an, ihn jeden Tag zu fotografieren.

Natürlich habe ich mich manchmal gefragt, wieso mache ich das? Ganz ehrlich, ich wusste es nicht. Es war einfach da, das Gefühl, es machen zu müssen. Ich habe mich dabei mit unterschiedlichen Projekten beschäftigt. Mit „Fünf vor 12 Himmel“ zum Beispiel oder mit der Frage, wo Gott ist? Denn wo ist er denn, wenn ein Tsunami Menschenleben fordert und wir uns Kaffee kochen. Den Himmel zu fotografieren hat mir auch geholfen, so manches durchzustehen. Durch ihn wusste immer ich, es gibt Wichtigeres und Größeres und dass egal was passiert, Schönheit uns immer begleitet. Und Spaß macht es natürlich auch, den Blick einfach mal zu heben.

Mittlerweile habe ich mit meiner Leidenschaft auch meine Kinder und Freunde infiziert. So mancher Blick von ihnen gilt heute diesem Wunder Himmel. Lustige Geschichten passieren dabei auch. Als meine Mama verstarb und ich meiner Enkeltochter sagte, dass ihre Uroma jetzt im Himmel sei, schaute sie mich an und fragte: „Und wann fahren wir sie da mal besuchen.“

So, jetzt wissen Sie schon eine ganz Menge von mir: ich liebe das Fotografieren und schöne Geschichten. Ich bin Künstlerin, habe Freunde und Familie, nehme die Welt wahr, lache gern, liebe, liege ab und zu in der Gegend rum und habe hoffentlich noch lange immer ein Stück Himmel über mir.

Das wünsche ich Ihnen auch.

Barbara Sommerer
Barbara Sommerer

Über die Künstlerin

Barbara Sommerer
Barbara Sommerer

Haben Sie sich schon mal einfach so auf einen Weg gelegt und die Welt von dort aus eine Minute lang betrachtet? Nein, nicht von einem Handtuch am Strand aus am Meer und auch nicht mit Freunden auf der Wiese im Park. Das meine ich nicht. Ich meine, einfach so, mitten auf einem Platz, wo viele Leute laufen. Ich hatte das mal in einem provozierenden Buch gelesen, dass man dies mal auszuprobieren sollte.

Bei mir war es ein belebter Wanderweg im Harz. Es war ein verblüffendes Gefühl und anders als erwartet, denn niemand hat sich auf mich gestürzt, um mich wiederzubeleben. Ich lag einfach da, die vorbeigehenden Wanderer haben sich gefreut und ich mich auch, weil ich es mich getraut hatte. Der Himmel war über mir und die Bäume winkten. Seit dem ging mir der Himmel nicht mehr aus dem Kopf und ich fing an, ihn jeden Tag zu fotografieren.

Natürlich habe ich mich manchmal gefragt, wieso mache ich das? Ganz ehrlich, ich wusste es nicht. Es war einfach da, das Gefühl, es machen zu müssen. Ich habe mich dabei mit unterschiedlichen Projekten beschäftigt. Mit „Fünf vor 12 Himmel“ zum Beispiel oder mit der Frage, wo Gott ist? Denn wo ist er denn, wenn ein Tsunami Menschenleben fordert und wir uns Kaffee kochen. Den Himmel zu fotografieren hat mir auch geholfen, so manches durchzustehen. Durch ihn wusste immer ich, es gibt Wichtigeres und Größeres und dass egal was passiert, Schönheit uns immer begleitet. Und Spaß macht es natürlich auch, den Blick einfach mal zu heben.

Mittlerweile habe ich mit meiner Leidenschaft auch meine Kinder und Freunde infiziert. So mancher Blick von ihnen gilt heute diesem Wunder Himmel. Lustige Geschichten passieren dabei auch. Als meine Mama verstarb und ich meiner Enkeltochter sagte, dass ihre Uroma jetzt im Himmel sei, schaute sie mich an und fragte: „Und wann fahren wir sie da mal besuchen.“

So, jetzt wissen Sie schon eine ganz Menge von mir: ich liebe das Fotografieren und schöne Geschichten. Ich bin Künstlerin, habe Freunde und Familie, nehme die Welt wahr, lache gern, liebe, liege ab und zu in der Gegend rum und habe hoffentlich noch lange immer ein Stück Himmel über mir.

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